Siegerentwurf für die Neugestaltung des Marktplatzes steht fest

Der Siegerentwurf für die Neugestaltung des Soester Marktplatzes steht fest: Das Bewertungsgremium hat sich in seiner nichtöffentlichen Sitzung am Dienstag, 28. September 2021, für die Entwurfsvariante der Soester Landschaftsarchitekten B.S.L. entschieden und empfiehlt, B.S.L. mit der weiteren Planung zu beauftragen. Der Stadtentwicklungsausschuss muss den Vorschlag des Bewertungsgremiums nun im November noch formal bestätigen.
Der Siegerentwurf sieht einen städtischen, multifunktional nutzbaren Platz mit einer zurückhaltenden Gestaltung vor. Die Gestaltungsprinzipien und das Oberflächenmaterial der umgebauten Rathausstraße werden aufgenommen und fortgeführt. Neue Baum- und Bankstandorte erhöhen die Aufenthaltsqualität des Marktplatzes.
Der Sitzung des Bewertungsgremiums war ein umfassender Beteiligungsprozess mit Politik und Soester Bürgerschaft vorausgegangen. Insgesamt drei Planungsbüros waren im Rahmen einer Mehrfachbeauftragung durch die Stadt mit unterschiedlichen Entwurfsskizzen für die Marktplatz-Sanierung angetreten. In zwei Informationsveranstaltungen hatten dann Bürgerinnen und Bürger Meinungen und Anregungen zu den drei Varianten abgegeben, welche von den Büros in ihre Entwürfe eingearbeitet wurden. Darüber hinaus mussten alle Planer die Vorgaben umsetzen, dass der Marktplatz weiterhin als Veranstaltungsfläche funktionieren und zugleich mehr Aufenthaltsqualität bekommen muss.
Die Bürgerinnen und Bürger können alle drei Planentwürfe, welche der Bewertungskommission vorgelegen haben, ab Montag, 4. Oktober 2021, selber in Augenschein nehmen: Online stehen die Entwürfe auf der Beteiligungsplattform www.mitdenken-soest.de zur Einsicht zur Verfügung (hier klicken). Ferner findet vom 4. bis 29. Oktober 2021 eine Ausstellung der drei Arbeiten im Foyer des Rathauses 2 (Windmühlenweg 21) statt. Auch die Sparkassen-Filiale am Marktplatz wird die Lagepläne und Ansichten im Schaufenster präsentieren.
Der Marktplatz ist die gute Stube von Soest. Nach dem bislang letzten Umbau, der 1995 abgeschlossen wurde, ist sie in die Jahre gekommen und soll nun neugestaltet werden. Da die Stadt mit dem endgültigen Gestaltungsplan bei der Bezirksregierung Arnsberg Fördergeld für die Baumaßnahme beantragen und das Eintreffen des Bewilligungsbescheides abwarten muss, wird ein Baubeginn allerdings nicht vor 2024 geschehen. „Trotzdem war es wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger sich bereits einbringen konnten, und nicht erst, wenn die Bagger anrollen“, betont Technischer Beigeordneter Matthias Abel.