Unklare Verkehrsregelung am Grandwegertor

Der neu gestaltet Bereich am Grandwegertor birgt aus meiner Sicht vielfältige Unfallgefahren. Für Fußgänger ist nicht offensichtlich wo die Straße beginnt, was insbesondere für kleine Kinder sehr schwierig ist. Auch unsere Schulkinder sind sehr verunsichert, wer hier Vorfahrt hat und wo überhaupt ein auto kommen könnte.
Bei Rückstau an der Ampel stadtauswärts wird der Übergang zwischen den Fußwegen komplett von an der Ampel wartenden Autos belegt. Als Fußgänger muss man sich zwischen den Autos drchwagen, um erst dann den Gegenverkehr einsehen zu können. Man steht also schlecht sichtbar für die stadteinwärts anrollenden Autos auf der Fahrbahn!
Außerdem bilden sich bei Rückstau gerne zwei Auroschlangen nebeneinander, eine für Rechts-, eine für Linksabbieger. Da nicht klar ist bis wohin die Linksabbiegerspur zurückreicht, kommt es in Höhe der Gräfte zu einer starken Fahrbahnverengung der stadteinwärts fahrenden Autos. Die Lage wird dadurch noch unübersichtlicher. Als Autofahrer fühle ich mich naezu überfordert in der unklar geregelten Verkehrssituation zeitgleich auf Fußgänger, Fahrräder von hinten und von der Seite plus die enge Fahrbahn zu achten! Zumal Fußgänger sich durch das "offene Konzept" animiert fühlen einfach forsch die Fahrbahn zu betreten.
Ich finde die Situation maximal schlecht und gefährlich gelöst! Hilfreich wären eine klare Kennzeichnung als Spielstraße oder ein großer Zebrastreifen, welcher von Autofahrern entsprechend frei zu halten ist.

Bearbeitungshinweis: 
Sehr geehrte(r) Bürger(in), bei der Neugestaltung des Grandwegertors wurde ein großer Bereich farblich hervorgehoben und besonders gestaltet, da dieser Teil platzartiger und attraktiver für Fußgänger und den Radverkehr gestaltet werden sollte. Grund hierfür waren neben gestalterischen Aspekten die vielfältigen Querungen von Gräfte zu Gräfte, Wallkronenweg zu Wallkronenweg und diagonale Querungen. Ein Zebrastreifen ist in dieser Situation unzulässig. Für die Neugestaltung ist der Bordstein hierfür entfernt worden. Die Fahrbahn wird aber durch dunkle Rinnen, Stadtmobiliar wie z.B. Bänke, Poller, Fahrradständer etc. vom Gehwegsbereich in Verlängerung der Hochborde abgegrenzt. Die Gestaltung wurde so vorgenommen, dass diese auch für sehbehinderte Menschen erkennbar ist und mit der Behindertenarbeitsgemeinschaft Kreis Soest (BAKS) abgestimmt. Der farblich hervorgehobene Bereich weist eine besondere Gestaltung auf, ist aber kein sog. „Shared-Space“ und auch nicht ungeregelt. Vielmehr befindet sich der gesamte Querungsbereich in einer Tempo-30-Zone und die Vorfahrt ist hier eindeutig zugunsten des Auto- und Radverkehrs auf der Fahrbahn durch die Beschilderung geregelt. Dies wurde in Abstimmung mit der Bezirksregierung u.a. aus Sicherheitsgründen vorgenommen um eben keine ungeregelte Situation herzustellen. Darüber hinaus wurde mit der Umgestaltung des Grandwegertors in Verbindung mit der Kreuzung Brunowall – Niederbergheimer Straße viel für Fußgänger und den Radverkehr durch breitere Wege (auch an der Ampel), Schutzstreifen für Radfahrer, eine neue Ampelschaltung, kürzere Strecken zum queren für Fußgänger an der Ampel etc. verbessert. Sichtbeziehungen sind ein wesentliches Merkmal für die Verkehrssicherheit und auch diese wurden im Zuge des Ausbaus deutlich verbessert. Nach den bisherigen Beobachtungen und Rückmeldungen scheint das Grandwegertor zu funktionieren und den Verkehrsfluss für alle zu erleichtern. Die Situation wird aber durch die Stadt - wie auch andere frisch umgebaute Situationen - weiter beobachtet. Derzeit bestehen allerdings durch die vorhandene Umleitung völlig andere Verkehrsverhältnisse. Diese vorübergehende Sondersituation, die zu ein Vielfaches an Verkehrsbelastung führt, kann daher nicht als Bewertungsmaßstab herangezogen werden.
Art der Meldung: Anregung, Idee, Frage
Status: Erledigt
27.06.2022 - 14:29
Bearbeitungshinweis:
Sehr geehrte(r) Bürger(in), bei der Neugestaltung des Grandwegertors wurde ein großer Bereich farblich hervorgehoben und besonders gestaltet, da dieser Teil platzartiger und attraktiver für Fußgänger und den Radverkehr gestaltet werden sollte. Grund hierfür waren neben gestalterischen Aspekten die vielfältigen Querungen von Gräfte zu Gräfte, Wallkronenweg zu Wallkronenweg und diagonale Querungen. Ein Zebrastreifen ist in dieser Situation unzulässig. Für die Neugestaltung ist der Bordstein hierfür entfernt worden. Die Fahrbahn wird aber durch dunkle Rinnen, Stadtmobiliar wie z.B. Bänke, Poller, Fahrradständer etc. vom Gehwegsbereich in Verlängerung der Hochborde abgegrenzt. Die Gestaltung wurde so vorgenommen, dass diese auch für sehbehinderte Menschen erkennbar ist und mit der Behindertenarbeitsgemeinschaft Kreis Soest (BAKS) abgestimmt. Der farblich hervorgehobene Bereich weist eine besondere Gestaltung auf, ist aber kein sog. „Shared-Space“ und auch nicht ungeregelt. Vielmehr befindet sich der gesamte Querungsbereich in einer Tempo-30-Zone und die Vorfahrt ist hier eindeutig zugunsten des Auto- und Radverkehrs auf der Fahrbahn durch die Beschilderung geregelt. Dies wurde in Abstimmung mit der Bezirksregierung u.a. aus Sicherheitsgründen vorgenommen um eben keine ungeregelte Situation herzustellen. Darüber hinaus wurde mit der Umgestaltung des Grandwegertors in Verbindung mit der Kreuzung Brunowall – Niederbergheimer Straße viel für Fußgänger und den Radverkehr durch breitere Wege (auch an der Ampel), Schutzstreifen für Radfahrer, eine neue Ampelschaltung, kürzere Strecken zum queren für Fußgänger an der Ampel etc. verbessert. Sichtbeziehungen sind ein wesentliches Merkmal für die Verkehrssicherheit und auch diese wurden im Zuge des Ausbaus deutlich verbessert. Nach den bisherigen Beobachtungen und Rückmeldungen scheint das Grandwegertor zu funktionieren und den Verkehrsfluss für alle zu erleichtern. Die Situation wird aber durch die Stadt - wie auch andere frisch umgebaute Situationen - weiter beobachtet. Derzeit bestehen allerdings durch die vorhandene Umleitung völlig andere Verkehrsverhältnisse. Diese vorübergehende Sondersituation, die zu ein Vielfaches an Verkehrsbelastung führt, kann daher nicht als Bewertungsmaßstab herangezogen werden.
Art der Meldung: Anregung, Idee, Frage
Status: In Prüfung
27.06.2022 - 8:37
Art der Meldung: Anregung, Idee, Frage
Status: Neu
25.06.2022 - 20:32