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 Quelle: nts Ingenieurgesellschaft mbH

Die Stadt Soest möchte auf dem Weg zur Klimaneutralität den Radverkehr stärken. Ein Mittel hierzu sind Radvorrangrouten (Velorouten) auf denen der Radverkehr besonders gefördert werden soll. Dabei handelt es sich nicht um gänzlich neue Strecken wie beispielsweise der Bahntrassenradweg auf der WLE-Trasse, sondern um die Verbesserung vorhandener Straßen und Kreuzungen entlang dieser Routen.
Sie haben hier die Möglichkeit Ihre Ideen, Anregungen und Wünsche frühzeitig für die Route Beamtenlaufbahn – Meister-Conrad-Straße – Knippingweg – Von-Köppen-Weg – Klinikum für das zukünftige Gestaltungkonzept bis zum 29.05.2022 einzubringen. Die Ergebnisse werden in den Folgewochen geprüft, aufbereitet und auf dieser Grundlage eine Planung erarbeitet. Im nächsten Schritt wird diese in den politischen Gremien vorgestellt, diskutiert und entschieden.

Rad-Vorrangroute/Veloroute – Was ist das?
Auf diesen Routen soll der Radverkehr besonders gefördert werden. Mit der ehemaligen WLE-Trasse befindet sich die erste Route derzeit im Bau. Nun geht es um die Planung der nächsten Strecke von der Beamtenlaufbahn über Meister-Conrad-Straße, Knippingweg und Von-Köppen-Weg bis zum Klinikum.
Die Entwicklung von Velorouten (Rad-Vorrangrouten) ist eine Teilmaßnahme des Verkehrsentwicklungsplans, den der Rat der Stadt Soest 2016 beschlossen hat, und der seitdem Schritt für Schritt durch die Verwaltung umgesetzt wird. Das Planungsbüro NTS aus Münster ist damit beauftragt, diese (und drei weitere Strecken) soweit vorzubereiten, dass für ihre Realisierung die benötigten Fördergelder beantragt werden können.

Angenehm breit und guter Belag!
Wenn möglich sind Velorouten so breit, dass Radfahrer -wie in Fahrradstraßen auch- nebeneinander fahren können. Der Fahrbahnbelag (z. B. Asphalt, Pflaster ohne Fase, etc.) lässt das Fahrrad rollen.

Sichere Kreuzungen!
Schnell und sicher befahrbare Kreuzungen (möglichst mit Vorfahrt bei Nebenstraßen) kennzeichnen eine Velorouten.

Beleuchtet!
Innerhalb des Siedlungsbereichs sind sie beleuchtet um schnelles und sicheres Radfahren zu ermöglichen.

Direkte Führung!
Vom Stadtrand in die Stadt auf möglichst kurzen Weg. Möglichst mit wenig Autoverkehr. Daher auf Nebenstraßen und dort, wo es möglich ist, auf eigenen Wegen, getrennt von Fußgängern und dem Autoverkehr.